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51. Tag: Manqui Malal - Cavernas Las Brujas
Mi, 3.1.2001


Erst nach Mitternacht beruhigt sich der Wind. Ich schlafe bis 8:00 Uhr.

Um 10.15 Uhr holt mich "Santiago" von "Karen Travel" zur Höhlenexkursion ab. 1986 wurde er Mitglied der National Geographic Society für seine Verdienste um die Erforschung dieser Höhle. Trotz zunehmend schlechterem Straßenzustand brettert er mit dem Minbibus nach Bardas Biancas. Mit von der Partie ist die Familie eines Professors aus Buenos Aires.

Wir werden mit Kletterhelmen und Berglampen ausgestattet. Die Höhlenexpedition beginnt im vollkommenen Dunkel. Die kleinen Lampen beleuchten den Kletterweg. Wir kriechen durch enge Löcher und steigen glitschige Steine rauf und runter - unter mir oft bodenloser Abgrund.
Die Taschenlampe von Santiago beleuchtet die Stalagtiten und Stalagmiten - wenig zu fotografieren, aber echtes Höhlenforscher-Feeling. Am Ende des touristischen Wegs geht es noch 4 Tage (!) weiter, das Ende der Höhle ist bis heute nicht erforscht.

Nach der Rückkehr gibt es ein gemeinsames Mittagessen der Exkursionsteilnehmer und Klettern zu den beiden Wasserfällen von Manqui Malal.


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