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16. Tag: Bratislava
Sa, 05.05.2007


Zu Fuß erkunde ich heute das sehenswerte Stadtzentrum. Durch die Altstadtgassen mit seinen sehenswerten barocken Häusern führt der Weg hinunter zur Donau. Dort legen die großen Kreuzfahrtschiffe an. Die Abfertigungshalle atmet noch das typische Ostblock-Flair.

Es nieselt schon den ganzen Morgen. So verkrieche ich mich zum Einkaufen in den großen Supermarkt "Tesco" im Stadtzentrum. Mit den Vorräten kehre ich in wenigen Minuten wieder zurück ins Hostel zum Mittagesen und kurzen Schlaf auf meinem Bett.

Die Sonne scheint nach der Mittagspause - ideal, um jetzt auf die Burg hoch zu steigen. Nach allen Richtungen öffnet sich von hier der Blick. Für 100 SKr. (= 3 Euro) kann ich verschiedene Sammlungen bewundern (Münzen, Bilder, Möbel). Am meisten beeindrucken die komplett erhaltenen Jugendstil-Wohn- und -Schlafzimmer. Zuletzt kann ich von einem der Türme rundum fotografieren.

Auf dem Rückweg zur Stadt finde ich einen Abendgottesdienst um 17:00 Uhr in der Franziskaner-Kirche. Dicht gedrängt sitzen und stehen hier vor allem die ärmeren Bürger von Bratislava. Der junge Priester hält eine strenge Predigt. Die Kommunion wird nur auf die Zunge verteilt - eine extrem konservative katholische Kirche.

Wieder im Hostel gibts selbstgekochtes Abendessen. Dann plane ich meine Einreise nach Ungarn für morgen - wahrscheinlich über Györ.


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